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]]>Die Trennkost heute
Unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich seit Hay grundlegend verändert.
Nahrungsmittelknappheit kennen wir kaum, das Angebot ist riesig und jedermann uneingeschränkt zugänglich. Der Anteil an denaturierten Lebensmitteln (Halb- und Fertigfabrikate, Weißmehl, Kristallzucker usw.) und tierischem Eiweiß (Fleisch, Wurstwaren, Eier, Käse usw.) in unserer täglichen Ernährung hat sukzessiv zugenommen und die gesunden, ballaststoffreichen Produkte (Gemüse, Früchte usw.) verdrängt. Wir leiden unter einem Defizit an Inhaltsstoffen und einem Kalorienüberschuss. Hinzu kommen Stress am Arbeitsplatz und in der Freizeit sowie Bewegungsarmut. Die Trennkost, wie sie heute gelehrt und praktiziert wird, verfolgt mehrere Ziele:
Die Ziele der Trennkost
Der Anteil an Ballaststoffen soll erhöht werden. Die Ernährung soll basenüberschüssig sein. Man beachte die Trennkost Tabelle.
Die Trennkost ist immer basenüberschüssig, stärkt die Gesundheit und beugt damit der Übersäuerung des Organismus und den durch Übersäuerung weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten (Müdigkeit, Kraftlosigkeit, nervöse Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Depressivität, Zahnkaries, Gelenk- und Ischiasschmerzen, Übergewicht usw.) vor. Endlich schlank – das ist inzwischen das Ziel vieler Mitbürger.
Was versteht man unter Trennkost?
Wer sich nach den Regeln der Trennkost ernährt, trennt in einer Mahlzeit tierisches und konzentriertes pflanzliches Eiweiß von Kohlenhydraten. Bei der Trennkost handelt es sich um eine mehrheitlich pflanzliche (laktovegetabile) Ernährung, die sich aus Rohkost (Blattsalat, rohes Gemüse), gegartem Gemüse und frischen (mehrheitlich rohen) Früchten einesteils und kohlenhydratreichen Lebensmitteln (Getreide und Getreideprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte usw.) andernteils zusammensetzt. Milch und Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Sojaprodukte und Eier werden in kleineren Mengen gegessen. Auch Fett in Form von Butter, Sahne/Rahm und pflanzlichem Öl in kleinsten Mengen sind Teil der Trennkost-Ernährung. Trennkost ist ein Trennen von eiweißreichen und kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln.
Die Nährstoffe und ihre Verdauung
Jedes Lebensmittel setzt sich aus verschiedenen Nährstoffen zusammen, wobei der Nährstoff mit dem größten Anteil den Ablauf der Verdauung bestimmt. Unser Organismus ist in der Lage, Nahrungsmittel in unterschiedlichster Kombination zu verwerten. Kombinationen im Sinne der Trennkost, das heißt eine basenüberschüssige Ernährung mit einem großen Ballaststoffanteil garantieren eine optimale Verwertung der Nahrung. Endlich schlank mit Trennkost, für manche Leute mag das durchaus funktionieren. Die Gesundheit profitiert auf jeden Fall davon. Mithilfe der Trennkost Tabelle kann man seine Ernährung umstellen.
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]]>Die Abnahme verläuft in vier Phasen, die aufeinander aufbauen und den Körper schließlich wieder stabilisieren sollen:
1. Angriffsphase
Die erste Phase soll den Stoffwechsel „aufwecken“, indem ihm strikt jede Form von Kohlenhydraten und Fett entzogen wird. Die Dauer hängt sowohl vom Ausgangsgewicht als auch vom Abnahmeziel ab und beträgt drei bis sieben Tage. Erlaubt sind in dieser Zeit alle Produkte, die aus Eiweiß bestehen: Hauptsächlich stehen also Fleisch- und Fischgerichte auf dem Speiseplan. Nicht erlaubt sind an dieser Stelle Obst und Gemüse. In der ersten Phase verliert man schnell an Gewicht, was vor allem am Abbau des Wassers liegt.
2. Stärkungsphase
In der zweiten Phase darf man wieder Gemüse essen. Hierzu wechselt man entweder täglich oder alle fünf Tage zwischen reinen Eiweiß-Tagen und Eiweiß-Gemüse-Tagen ab. In dieser Zeit kann man mäßig abnehmen. Diese Phase hält so lange an, bis man das sogenannte „True Weight“ erreicht hat.
3. Konsolidierungsphase
Nach Erreichen des Wunschgewichts ist es wichtig, dieses stabil zu halten. Zur täglichen Ernährung kommen nun weitere Produkte wie Obst und Brot, also Kohlenhydrate, hinzu. Außerdem sind zwei Tage in der Woche als Schlemmertage vorgesehen, an denen man essen darf, was man möchte.
4. Erhaltungsphase
Schließlich kehrt man zur gewohnten Ernährung zurück, legt aber einen Tag in der Woche als Protein-Tag fest, an dem ausschließlich Eiweiß gegessen werden darf.
Hat die Diät Nebenwirkungen?
Aufgrund der hohen Proteinaufnahme kann es zu gesundheitlichen Problemen mit den Nieren oder der Leber kommen. Wird der Körper mit zu viel Eiweiß versorgt, entstehen Schadstoffe, die auf Dauer nicht ohne Weiteres verarbeitet werden können. Wichtig ist vor allem – das empfiehlt Dr. Dukan selbst auch – mindestens 2 Liter Wasser zu trinken, um die Organe zu spülen. Zusätzlich ist es ratsam, vor der Diät einen Arzt aufzusuchen und seine Blutwerte kontrollieren zu lassen. Falls bereits gesundheitliche Bedenken bestehen, ist es nicht der richtige Weg, wenn man abnehmen möchte.
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